Wer wir sind

1998 setzte ein Essener Pädagogen-Team den Vorsatz, mehr Bewegung in den Alltag von Kindern zu integrieren, in tatkräftige Praxis um und gründete die Bewegungswerkstatt Essen. Der damalige Düsseldorfer Sportdezernent J. Bühne stellte den Kontakt zu Prof. Landau von der Universität Essen-Duisburg her.
Dessen innovatives Projekt „Das mobile Klassenzimmer“ integrierte bereits mit einigem Erfolg, durch die Verwendung von alternativen Tisch-Sitz-Kits aus Holz, Bewegung in den Arbeits- und Lernrhythmus von Schulklassen.
Aufbauend auf diesen Erfahrungen, bot die Bewegungswerkstatt Essen allen Institutionen, die sich mit Kindesentwicklung beschäftigen, Hilfe zur Selbsthilfe an. Ansprechpartner sollten Großeltern, Eltern, Lehrer, Erzieher und Spielplatzpaten sein.
Zunächst wandte sich die Bewegungswerkstatt an Grundschulen. Es wurde festgestellt, dass der Ansatz früher erfolgen musste, denn Bewegungsdefizite und daraus resultierende psychomotorische Störungen waren bereits im frühen Grundschulalter unübersehbar vorhanden.
Also musste eine Stufe zurück in den Kindergärten angesetzt werden. Diese Erkenntnisse wurden erfolgreich in den öffentlichen Bereich transportiert.
Dies gelang, denn bis heute wurden 160 Kindertagesstätten aller Träger beraten und die Außenbereiche nahezu aller Offenen Ganztagsschulen sowie zahlreiche Spielplätze bewegungsmotivierend umgestaltet.